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Gestaltung und Bearbeitung

Selbstverständlich gestalte ich gerne individuelle Drucksachen aller Art für Sie.

Gestaltung Japanisch

Im Regelfall wird ein Satzauftrag so aussehen, dass praktisch nur deutsche Texte durch japanische »ersetzt« werden und alle anderen Elemente unverändert bleiben. Ich brauche mich in diesem Fall nur auf die Texte zu konzentrieren. Die Gesamtgestaltung bleibt hauptsächlich die Sache des Kunden. Das bedeutet für mich eine relativ entspannte Aufgabe. Aber wenn die Bearbeitung darüber hinausgeht und ich mich aktiv an der Gestaltung beteiligen soll, bedeutet das logischerweise mehr zeitlichen und finanziellen Aufwand, mit dem der Kunde rechnen muss.

Erfahrungsgemäß lässt sich jede Gestaltungsaufgabe einem der folgenden vier Typen zuordnen: Umgestaltung, Nachgestaltung, Neugestaltung und Bildbearbeitung.

Umgestaltung

Beispiel: Sie möchten die vorhandenen Drucksachen für die Zielgruppe teilweise oder komplett umgestalten. Möglicherweise werden die japanischen Texte vertikal geschrieben.

Wenn die japanischen Texte in senkrechter Richtung gesetzt werden, verlaufen die Zeilen von rechts nach links. Die Seiten werden dann »von hinten nach vorne« – aus europäischer Sicht, versteht sich – geblättert. In diesem Fall ist sofort ersichtlich, dass die deutsche Originaldatei nicht ohne Weiteres als Satzvorlage verwendet werden kann. Wie kompliziert die Umgestaltung der Originaldatei sein wird, hängt stark von der Seitenzahl ab.

Die populärste Umgestaltungsaufgabe ist die Anpassung von Visitenarten an die japanische Sehgewohnheiten. Dass die Visitenkarte in Japan etwas besonderes ist, erkennt man auch daran, dass es einen Wikipedia-Arkikel darüber gibt. Ich empfehle jedenfalls, Ihre Karten beidseitig zu drucken.

Im folgenden Beispiel sehen Sie, wie eine Visitenkarte umgestaltet werden kann:

Visitenkarte Deutsch Original

Visitenkarte Detusch (Original).
Angenommen, Ihre Karte sieht etwa so aus, und sie wird auf die Vorderseite gedruckt.

Visitenkarte Japanisch Querformat

Japanisch (Rückseite), Querformat.
Die einfachste Variante ohne Umgestaltung. Nur der Titel und der Name wurden übersetzt bzw. transkribiert. Der Rest bleibt so wie es ist. Das ist auch völlig in Ordnung, aber nicht originell.

Visitenkarte Japanisch Hochformat

Japanisch, Hochformat
Kleine Umgestaltung, große Wirkung. Die Karte mit vertikaler Schreibrichtung wirkt schon viel »japanischer«. Logischerweise wird im Hochformat mehr typografisch eingegriffen als im Querformat.

Visitenkarte traditionell Japanisch Hochformat

Ganz Japanisch, Hochformat
Radikal geändert. Der Vorteil eines beidseitigen Drucks ist, dass die japanische Seite ganz im »traditionell japanischen Stil« gesetzt sein darf wie diese. Bei dieser Variante wird absichtlich auf die E-Mail-Adresse verzichtet.

  • Wollen Sie Ihre Visitenkarten drucken lassen?

Ich biete keinen Druckservice an, und von mir erhalten Sie NUR Druckvorlagen. Eine geeignete Druckerei müssen Sie sich selbst aussuchen! Im Internet können Sie die Anbieter sehr gut vergleichen, und ich überlasse die wichtigsten Entscheidungen, die das optische und haptische Druckergebnis beeinflussen, am liebsten Ihnen und dem Fachmann vor Ort.

Beispiel: Sie brauchen ein Logo oder einen Slogan auf Japanisch analog zum Original, eventuell auch zweisprachig.

Wenn keine passende japanische Schriftart gefunden wird, werde ich den Schriftzug zeichnen. Eine seltene aber für mich durchaus interessante Aufgabe.

Nachgestaltung

Beispiel: Sie benötigen Ihre Drucksachen in japanischer Sprache, und möchten jemanden damit beauftragen, haben aber keine Satzdateien mehr. Ihnen liegt zumindest ein gedrucktes Exemplar oder eine PDF-Datei vor.

Ihre Dokumente gestalte ich so exakt wie möglich in InDesign nach. Alles wird in dem neu erstellten Dokument wieder editierbar. Nicht mehr aktuelle Inhalte – Texte oder Bilder – lassen sich nach Ihren Wünschen aktualisieren. Sie erhalten von mir nicht nur die japanische, sondern auch die nachgebaute Satzdatei in der Originalsprache.

Beispiel: Sie haben ein Logo als Pixelgrafik (TIFF, PSD, JPEG u.a.) und hätten es am liebsten in Vektorgrafik* (AI, FH, EPS) umgewandelt.

Ich zeichne das Logo »per Hand« nach. D.h., es wird nicht mit der automatischen »Nachzeichnen-Funktion« eines Zeichenprogramms gearbeitet, mit der man so gut wie nie das gewünschte Ergebnis erzielt, sondern ich setzte alle Ankerpunkte manuell. Das Ergebnis einer solchen manuellen Erstellung eines neuen Originals ist viel rationeller und wirkt natürlicher.

  1. Vektorgrafiken zu erstellen ist sicher etwas aufwendig aber die Mühe lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Im Gegensatz zu Pixelgrafiken, bei denen Kurven oder schräge Kanten treppenförmig dargestellt werden, sehen sie nicht nur einfach schöner aus, sondern sie können ohne Qualitätsverlust beliebig skaliert werden und dabei bleibt die Dateigröße von der Bildgröße unabhängig klein. Für einen Internetauftritt braucht man sie zwar nicht zwingend, aber zum perfekten Druck auf Papier sollte man auf jeden Fall Vektorgrafiken einsetzen.
Pixelgrafik und Vektorgrafik

Die Bildvergrößerung (hier eine Simulation mit einem fiktiven Logo) zeigt den Unterschied zwischen Pixelgrafik und Vektorgrafik deutlich.

Neugestaltung

Beispiel: Ihnen schweben Ideen und Wünsche im Kopf herum, aber Sie können sie nicht aufs Papier bringen. Von einer einzelnen Grafik bis zur aufwändigen Broschüre kann der Umfang eines solchen Projekts sehr unterschiedlich ausfallen.

Ich helfe Ihnen dabei, Ihre Ideen zu visualisieren. Stellen Sie sich so konkret wie möglich vor, wie das Ergebnis aussehen soll und an welche Zielgruppe es gerichtet ist. Je klarer Ihr Ziel ist, desto einfacher gestaltet sich dann die Arbeit.

Bildbearbeitung

Beispiel: Bearbeitung von vorhandenen Grafiken aller Art: Fotos, Diagramme, Illustrationen, Zeichnungen

Alles, was sich in meinen Programmen bearbeiten lässt, werde ich professionell bearbeiten. Jedes einzelne grafische Element wird sorgfältig kontrolliert und individuell für jeden Verwendungszweck optimiert.